Die Gemeinde Saalhausen liegt direkt an der B96 und an der Autobahn A 13, Anschlußstelle Großräschen.


Das ca. 300 Einwohner umfassende Dorf hat eine lange und wechselvolle Geschichte. 1290 wurde Saalhausen zum ersten mal schriftlich erwähnt und ist somit um einiges älter als Großräschen.

Von 1448 bis 1815 gehörte es zu Sachsen und während des Wiener Kongresses wurde festgelegt, das Saalhausen zu Preußen gehören soll. Von 1818 an gab es auch in Saalhausen 2 Windmühlen die aber nur bis 1864 bestand hatten. Zehn Jahre später entsteht das heutige Wahrzeichen und zwar die Kirche in der Ortsmitte.

Auch Saalhausen war vom wirtschaftlichen Aufschwung der Region am Anfang dieses Jahrhunderts betroffen, so daß eine Schule, ein Gemeindehaus und die Freiwillige Feuerwehr entstand. Leider mußte die Schule und die Einrichtung des Erntekindergartens 1956 schon wieder schließen.

Dorfstraße Saalhausen um 1970

In den 60er und 70er Jahren wurde der Kindergarten und die Dorf- und Annahütter Straße rekonstruiert.


Nach der Wende gab es auch in Saalhausen einige Veränderungen, so wurde 1990 zum Beispiel das Gemeindehaus eröffnet und die Garten- und Mühlenstraße gebaut.

1995 kam es dann zur Schließung des Kindergartens, der nicht ohne Protest seitens der Einwohner vonstatten ging. Da dies aber nicht mehr zu verhindern war, führt seitdem der Dorfclub diese Einrichtung weiter und sichert somit einen Teil des Saalhausener Dorflebens, daß ohne diesen Kindergarten weniger wertvoll wäre.



Heute ist Saalhausen durch Landwirtschaft und Handwerksbetriebe gekennzeichnet und der Dorfkern zählt mit seinen alten zum Teil rekonstruierten Häusern und der Kirche zu den schönsten der Amtsgemeinden.


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